über mich

Sabine Helwig

Der Rohkost Podcast

... wie alles begann

Wir alle lieben Geschichten, weil wir uns darin wiedererkennen.
Deswegen erzähle ich dir heute wie der Rohkost Podcast entstanden ist.

Ich fange mit meiner Reise nach Hallig Hooge an. Im Juni 2018 war der Ferienhof auf der Volkertswarft für kurze Zeit der Mittelpunkt meines Lebens. Ich hatte mich entschieden, mit 30 anderen freiheitsliebenden Menschen eine Auszeit vom Lärm der Großstadt zu nehmen. Sie nannten es Klassenfahrt. Ungewöhnlich war, dass wir uns alle nicht kannten und trotzdem zusammen als eine Klasse die Reise antraten. Das Versprechen der Veranstalter war: Die Klassenfahrt wird dein Leben verändern. Und das war nicht zu viel versprochen. Auf der Seite des Ferienhofeskannst du einen Eindruck von uns bekommen, denn dort ist ein kleiner Film über uns eingestellt. 

Wir arbeiteten an unserer inneren Einstellung und an unserer Zukunft. Tina hat noch auf der Hallig ihre ersten Podcast Episoden veröffentlicht und am Ende der 7 Tage hatte jeder sein Herzensprojekt gefunden. 

Über die Ernährung war ich gesund geworden und bin den Weg der eigenen Weiterentwicklung gegangen. Da lag es nahe, daraus mein Projekt zu machen.

Aber reden? Reden ist ganz und gar nicht meine Sache, dachte ich. Aber jedes Projekt fängt mit dem ersten Schritt an. Und dabei ist es auch immer ein raus aus der Komfortzone. Zuerst sollte der Podcast „Rezepte aufs Ohr“ heißen. Ich dachte, morgens hört die Frau auf dem Weg zur Arbeit eine Episode, nachmittags kauft sie die Zutaten für das Gericht und abends findet die Zubereitung statt. Das habe ich dann wieder verworfen und entschied mich kurz und knapp für Rohkost Podcast. Da weiß jeder was gemeint ist, ein Podcast über die Rohkost. Dass Rohkost viel mehr ist als nur rohköstlich essen, wird jeder selbst herausfinden. 

Und so ist es tatsächlich. Fängst du an, deine Ernährungsgewohnheiten – eine der stärksten Gewohnheiten überhaupt – zu ändern, ändert sich dein Leben. Nach und nach. Es findet definitiv eine Änderung statt. 

Ein Rückblick

Als ich 2014 die Diagnose Arthrose in beiden Hüftgelenken bekam, war ich tief deprimiert. Ich spürte, dass es so nicht weitergehen konnte, wusste aber in dem Moment nicht, was ich ändern sollte. Ärztlicherseits wurden mir Medikamente angeboten.  Nebenwirkungen von Medikamenten kannte ich, hatte ich doch in meiner Jugend allergisches Asthma und jeden Sommer Heuschnupfen und das ganze Jahr über Beschwerden wegen meiner Allergie gegen Hausstaubmilben.  Im Laufe der Jahre hatten sich weitere Beschwerden eingestellt, da ich eine sitzende Tätigkeit ausübte und es mit der Bewegung nicht so ernst nahm. 

Wozu gibt es das Internet? Aufgrund vieler Recherchen änderte ich meine Ernährung in überwiegend rohköstlich, entsäuerte meinen Körper, aß viel Gemüse und fing an, mich für Wildkräuter zu interessieren. Ich sammelte diese und presste mir daraus Säfte. Ich fand einen Weg in meine Gesundheit. 

Die Rohkost war für mich der Anfang der Verwandlung meiner Selbst. Ich tauchte in die Welt der großen Speaker ein und lernte darüber auch die Bewegung der Digitalen Nomaden kennen. Das erinnerte mich an meine Jugend. An die Zeit, als ich unbeschwert (nur mit Rucksack und Gitarre) in der Welt herumreiste. 

Die DNX-Bewegung steht für Freiheit im Innen und Außen und eine neue Art des Arbeitens, nicht in Büros, sondern an jedem Ort der Welt, wo Internet zur Verfügung steht. Das ist auch immer noch meine Vision. In warmen Ländern überwintern und überall auf der Welt Freunde haben. Und arbeiten wann und wo ich möchte. 

Auf einmal lernte ich Menschen kennen, die ähnlich ticken wie ich und sich auch Freiheit wünschen. Und dann waren sie auf einmal da, meine Interviewpartner. Mein erster Interviewpartner war Denis Salamon. Er lebt auf meiner Lieblingsinsel: Teneriffa. Dort hatte ich als junge Frau fünf Jahre gelebt und die Menschen und die Insel lieben gelernt. Denis war dorthin ausgewandert und hatte zu der Zeit das Projekt Vegan Feeling und war sehr bekannt durch seinen YouTube Kanal. Darüber kannte ich ihn. Danke, Denis, dass du den Anfang gemacht hast!

Und ich möchte an dieser Stelle allen Interviewgästen von Herzen danken, dass sie nicht gezögert haben, mit mir über ihre Ernährung zu sprechen und ihre Lieblingsrezepte zu teilen. 
In diesem Jahr 2020 ist die Produktion kurz ins Stocken geraten. Das liegt daran, dass ich Ende 2019 ein zweites Projekt gestartet habe, das gerade erste Priorität hat.  In wenigen Monaten werde ich mich nur noch diesen beiden Herzensprojekten widmen. Dann verlasse ich meine Arbeitsstelle und darf fortan das tun, was ich liebe.

Vielen Dank, dass Du bis hierher gelesen hast und Dich für mich und meine Projekte interessierst.

Lass uns gerne persönlich in Kontakt kommen.